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CD Release Unter Eis

Künstler: Noë
Titel: Unter Eis
Katalog: Dingja Records
Vertrieb: Broken Silence
Release: 27.11.2015

Herbst 2015. Nachdem Noë nach ihrem Debüt Ping Pong für eine gefühlte Ewigkeit abtauchten, sind sie nun mit Unter Eis zurück:

Die Band nahm sich ausreichend Zeit, um das Album zusammen mit Sven Ihlenfeld zu produzieren. Kontrabass, Gitarre, Schlagzeug, Bläser und Gesang wurden nicht wie beim Vorgänger in wenigen Tagen live eingespielt, sondern in mehreren Studiosessions aufgenommen. Die Arrangements der zehn Songs betonen die poetisch abstrakten Texte von Stephan Noë auf so unterschiedliche Weise, dass eine konkrete stilistische Einordnung schwer fällt. Assoziationen spielen beim gesamtenkreativen Prozess eine große Rolle. Texte wie Kompositionen entstehen in produktiver Wechselwirkung miteinander.

Während Sommer in Berlin durch seinen eingängigen Refrain schon fast am Mainstream kratzt und der Band zu Airplays bei Radio Fritz und einem Fernsehauftritt im RBB-Sommergarten verhalf, bringt der Titelsong des Albums ganz andere Saiten zum schwingen. Atmosphärisch ruhig beginnend, sich zu Gitarrenwänden und sich frei spielenden Bläsern hin steigernd, wird in Unter Eis eine zurückgezogene, von den sie umgebenden Geschehen unberührte, erstarrte Gesellschaft beschrieben. Auszug: »Wir haben es uns bequem gemacht in Höhlen unter Eis«. Oder sind es vielleicht doch die Musiker selbst, welche beschützt durch eine dicke Eisschicht, entrückt von der sich immer hastiger drehenden, nach schnellen Ergebnissen rufenden Außenwelt in aller Ruhe an ihrem Album werkeln? Das klingt nach Weltflucht, ist aber vielleicht auch nur eine selbst gewählte Form der Entschleunigung. Ein weiteres Thema ist die Behauptung gegen äußere Widerstände im Leben, die es zu überwinden gilt (Bergschiff).

Sehr persönlich klingt der Song Daumenklavier. Drumcomputer, Klarinette und Kalimba erweitern hier den Bandsound und geben dem Song, der die Zweifel einer sich auflösenden Beziehung thematisiert, eine positive, aber dennoch melancholische Färbung. In den Songs Zu Heiß und Miniaturtastatur blitzt die Offbeat und Reggaevergangenheit der Band durch. Wie für Noë-Songs typisch, wird sich hier aber nicht an der Kopie eines Originals abgearbeitet, sondern durch hinzufügen von weiteren Stilistiken eine eigene Klangwelt erschaffen.

In Schleusenwärter geht Noë spontan mit einem Schlauchboot auf die Reise. Von der Spree über die Elbe treibt das Boot ins Meer. Ein Song mit einer eingängige Melodie, der aber subtil seine Eigenständigkeit gegenüber dem Mainstream bewahrt. Die Band kommt mit den neuen Songs durchaus Pop sehr nah, durch ausgefallene Arrangements und die lyrischen Texte heben sie sich aber von der Vielzahl aktueller deutschsprachiger Projekte angenehm ab.

Tracklist:
1 Schleusenwärter
2 Bergschiff
3 Miniaturtastatur
4 Sommer in Berlin
5 Daumenklavier
6 Krakenfänger
7 Der grosse Fang
8 Zu heiß
9 Im freien Fall
10 Unter Eis


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Digital Release The Far von Lisa Kudoke

Veröffentlicht am 12.08.2015

The Far

The sea laughes at us all
Shells & waif washed so small
Little fable tell me what you saw
Little feather tell me how to fall

Oh before we leave the shore
Before the far in our hearts
A song will show, be all you know
Be the far in our hearts 

Her hunt is vast
A hand a home a hasty cast
Little fable tell me is it true
You don´t but we need you 

Oh before we leave the shore
Before the far in our hearts
Oh before we leave the shore
Before the far in our hearts

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CD Release DOMO ARIGATO MR. ROBOTO

Veröffentlichung am 25. Februar 2015 im Monarch

Blubber, ripft, zzzt.
Der Roboter bedankt sich.
Stöpselt die Gitarre in den Verstärker.
Läßt sich treiben.
Spielt und spielt.
Nimmt auf und schichtet.
Verwirft und holt wieder hervor.
Endlos wabern Flächen.
Echos rufen.
Drones folgen.
Treffen und verlieren sich.
Der Zufall hat Platz.
DOMO ARIGATO MR.ROBOTO

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CD Release Kill Wasabi von Manami N.

veröffentlicht am 23. Dezember 2010
von Privatelektro in Kooperation mit Dingja Records

Manami N. Debut Album on the german label privatelektro. Very japanese and with strong releations to contemporary music culture and female pop music. One could think Kill Wasabi is an concept album – and – yes, it is. The concept of a japanese Woman living since some years in Berlin. She got her influcences from europe and the roots from japan. The Album consisting 10 tracks with an warmly and softly. womans voice, jazz pieces and sometimes breakouts in bizarre contemporary electronic compositions. Often the music sounds like the japanese Version of "Film Noire" Movie Soundtracks. Listen!

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CD Release PING PONG der Berliner Band Noë

Veröffentlicht am 19. Juni 2010 

Noë aus Berlin kombinieren anspruchsvolle deutsche Texte mit knackigen Ska-Rhythmen. Eine Mischung, die es so bisher nicht gab. Die melancholisch-poetischen Texte von Stephan Noe werden mit tanzbaren Offbeats zu einer einzigartigen Verbindung.

Hirn trifft auf Musik für die Beine. Noë zu hören, bedeutet allerdings nicht, dass man während des Tanzens ständig nachdenken soll. Die Musik bringt einfach nur auf angenehme Weise beides zusammen: Lyrisches Können und die Suche nach dem perfekten Groove.

Und das ist mehr, als viele ihrer Musikerkollegen da draußen bewerkstelligen. Selten hat man so anspruchsvolle Texte in einem musikalischen Umfeld gehört, dass sich im allgemeinen der Party widmet. Stephan Noe schreibt seine Zeilen assoziativ und lässt dabei genügend Luft für mehrere Interpretationsebenen. Nicht selten sprechen Konzertbesucher und Freunde den Sänger an und liefern ihm eine Interpretation von Songzeilen, die gar nicht beabsichtigt war. Das zeigt das Talent dieses außergewöhnlichen Texters, der sich stark durch visuelle Aspekte, seine Liebe zur Fotografie und Soundtracks beeinflusst sieht.

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KONTAKT

dingja records
Sven Ihlenfeld & Stephan Noe
Richard-Sorge-Straße 71, 10249 Berlin

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fon: +49 177 2021594

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